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Geschichte Am 7. April 2016 gedenkt die Berliner SPD der Wiedergründung nach der Abwehr der Vereinigung mit der KPD vor 70 Jahren

Die Veranstaltung findet statt am Ort des ersten Landesparteitags, der Aula der Zinnowwaldschule, Wilskistraße 78-80 in Zehlendorf.

Vortrag zur Feierstunde im Wortlaut

„Der Kampf um die Freiheit“. So betitelte der „Tagesspiegel“ im März 1946 seine Kommentare über das Eintreten der „Berliner Opposition“ innerhalb der SPD der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) gegen die „Verschmelzung“ von SPD und KPD. Erst wenige Monate zuvor, im Juni 1945 waren beide Parteien (wenig später auch die CDU und die LDP) von der damals noch allein in Berlin die Macht ausübenden Sowjetischen Militäradministration (SMAD) zugelassen worden. Als im Herbst 1945 die Wahlen in den sowjetisch besetzten Ländern Ungarn und Österreich von den dortigen bürgerlichen und nicht von den kommunistischen Parteien gewonnen wurden, änderte Stalin die Strategie. Denn die Sozialdemokraten gewannen im sowjetischen Machtbereich nicht nur Wahlen, wo sie möglich waren, sondern sie hatten gegen alle Erwartungen auch in der SBZ deutlich mehr Mitglieder als die KPD unter der Führung von Walter Ulbricht. Nun sollten die Sozialdemokraten mit dem Kommunisten und unter deren Führung „verschmolzen“ werden mit dem Ziel: Sozialdemokraten stellen die Mitglieder, die Führungskader sind Kommunisten.

Veröffentlicht am 22.03.2016

 

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